Technische Beschreibung
11.10.08 Beitrag von E. Schwerdtfeger:
Wenn das Gerät nicht bespielt wird, ist es unbeleuchtet. Die Beleuchtung geht erst an, nachdem eine Münze eingeworfen wurde. Es ist mir nicht bekannt, ob es - wie bei einigen späteren Wulff-Geräten - einen Schalter für den Aufsteller gab, der das Einschalten der Beleuchtung außerhalb des Spielbetriebes ermöglichte.
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Spielbeschreibung
11.10.08 Beitrag von E. Schwerdtfeger:
Nach Einwurf einer 10-Pfg-Münze wird die Spielkugel freigegeben. Sie kann drei Mal mit dem Hebel in das Spielfeld (Nagelbrett) geschossen werden. Die möglichen Zielpositionen für die Spielkugel sind mit den Ziffern "1", "2", "3" und "4" gekennzeichnet, jeder Abschuss der Kugel führt dazu, dass eine dieser Ziffern erreicht wird.
Die erreichte Ziffer leuchtet in den Dreierkombinationen des Gewinnplanes oberhalb des Spielfeldes auf. (In der Regel leuchten dabei mehrere Felder auf.) Wenn eine der Ziffern zum zweiten oder dritten Male erzielt wird und es existiert eine Reihe, die diese Ziffer doppelt oder dreifach enthält, so leuchtet die jeweils zweite oder dritte Ziffer der Reihe auf. Wenn nach Abschuss der dritten Kugel alle drei Felder einer der Reihen erleuchtet sind, so wird der zugeordnete Gewinn direkt ausgezahlt.
Die Gewinnreihen sind folgende:
1 - 1 - 1 gewinnt 1,- DM
2 - 2 - 2 gewinnt 80 Pfg.
3 - 3 - 3 gewinnt 40 Pfg.
1 - 2 - 2 gewinnt 30 Pfg.
1 - 2 - 3 gewinnt 20 Pfg.
2 - 3 - 4 gewinnt 20 Pfg.
4 - 4 - 4 gewinnt 10 Pfg.
Zusätzliche Anmerkungen:
Der Gewinnplan ist so gestaltet, dass mit der dritten Kugel immer eine Gewinnentscheidung fallen kann. Es ist nie nach der zweiten Kugel klar, dass ein Spiel nichts gewinnt. Dieses Design führt allerdings (es gewinnt ja jedes vierte Spiel) zu einer großen Häufigkeit der kleinen Gewinne, vor allem der Gewinne zu zwanzig Pfennig. Diese Eigenart des Designs könnte der Grund dafür sein, weshalb solche Spiele relativ selten gebaut wurden; der Spieler erhielt rasch die Erfahrung, dass großere Gewinne sehr schwierig zu erzielen sind.
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